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24.01.2009 - 120 Wohnungen verschwinden

Pressemitteilung der Osterländer Volkszeitung vom 24.01.09

Umfangreiche Abrissarbeiten in Altenburg-Nord / Aufforstung geplant


Altenburg. In Altenburg-Nord finden zurzeit umfangreiche Abrissarbeiten statt. Im Auftrag der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) wird ein Wohnblock in der Stauffenbergstraße geschliffen – bereits verschwunden ist die ehemalige Ernst-Kirste-Schule in der Straße An der Glashütte. Beide Abriss-Projekte seien mit der Stadtverwaltung abgestimmt und im Einklang mit den stadtplanerischen Zielen, heißt es aus dem Rathaus. Nach dem Abschluss der Arbeiten sollen die Freiflächen zunächst rekultiviert werden.

Das zu DDR-Zeiten errichtete Gebäude der Ernst-Kirste-Schule stand schon seit Sommer 2005 leer, teilt die Stadtverwaltung mit. Auch der Wohnblock mit 120 Wohnungen werde angesichts der ungünstigen demografischen Entwicklung nach Einschätzung der SWG nicht mehr benötigt. Durch den Abriss leergezogener Wohnhäuser könne der Leerstand auf vertretbarem Niveau gehalten werden. Die Rückbaumaßnahmen seien für den Vermieter zudem deshalb wirtschaftlich interessant, weil sie mit Fördergeldern finanziert werden können. Allein aus dem Programm Stadtumbau Ost fließen nach offiziellen Angaben für die beiden Abrissmaßnahmen 367 000 Euro. Weitere Mittel kämen aus dem Europäischen Sozialfonds (rund 65 000 Euro) sowie aus einem Programm für Wohnumfeldgestaltung (rund 93 000 Euro). Den Rest der Gesamtkosten in Höhe von rund 560 000 Euro bestreite die SWG mit Eigenmitteln und Geldern der Arbeitsagentur, die in diesem Zusammenhang 23 Menschen eine Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt vermittelt habe.

Dem aktuellen Zeitplan zufolge soll der Rückbau Ende Februar geschafft sein. Im Frühjahr soll auf den frei gewordenen Flächen zunächst Rasen gesät werden. Langfristiges stadtplanerisches Ziel ist jedoch eine schrittweise Aufforstung. Am nördlichen Stadtrand soll ein Grüngürtel entstehen, der die Lebens- und Wohnqualität in Altenburg-Nord verbessert. Geplant ist, überwiegend einheimische Laubhölzer zu pflanzen. Aus Sicht der Stadtplaner eignen sich die Flächen nicht zuletzt aufgrund ihrer Nähe zur Talzone des Deutschen Bachs für die Umwandlung in einen Grüngürtel.

Das Vorhaben ist bereits auf einer Einwohnerversammlung im April 2008 diskutiert worden.

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