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Pressemitteilung der Osterländer Volkszeitung vom 07.07.10

Richtfest für Innenstadtquartier

Wohnkomplex in der Spiegelgasse soll zum 15. November fertig werden

 

Altenburg (fib). Wenn es zwei stolze Bauherren gibt, werden eben zwei Nägel eingeschlagen – so geschehen gestern beim Richtfest in der Spiegel­gasse, wo Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) und der Chef der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft Altenburg (SWG), Michael Rüger, den Dachstuhl des neuen Wohnkomplexes symbolisch vollendeten.

 

  Spiegelgasse Richtfest


Das Projekt der SWG mit vier Reihen­einfamilienhäusern und drei Wohnungen in einem weiteren Gebäude soll noch in diesem Jahr von den Mietern bezogen werden. Rüger sprach von einer „kom­fortablen Situation“, denn alle Einheiten seien bereits vermietet. Es habe über 20 Interessenten gegeben. „Das zeigt, dass Altenburg attraktiv ist und es eine Nach­frage nach Wohnraum in der Innenstadt gibt“, sagte Oberbürgermeister Wolf. Die Kosten des Projekts belaufen sich laut Wolf auf 1,25 Millionen Euro. Die künftigen Bewohner können auch den be­reits vorhandenen begrünter Hinterhof und die überdachten PKW-Stellplätze nutzen.


Zum Richtfest waren auch einige der künftigen Mieter gekommen. Unter ihnen das Ehepaar Modersohn, das nach zehn Jahren auf dem Land wieder in die Stadt zurückkehrt. „Der Komfort der Stadt, alles zu Fuß zu erreichen, ist der Haupt­grund zurückzukommen“, sagt Hans Werner Modersohn, ehemaliger Super­intendent der Evangelischen Kirche in Altenburg. „Es ist ruhig, aber trotzdem mittendrin, das Umfeld stimmt“, erläu­tert er die Entscheidung für die Spiegel­gasse. Seine Frau Waltraud Modersohn-Kante freut sich vor allem auf die nahen Kultureinrichtungen, die für das Rent­nerehepaar bald wieder ohne Auto zu erreichen sind.


„Kultur, Einkaufsmöglichkeiten und gesundheitliche Versorgung – das sind die Standortfaktoren, die wir in die Waagschale werfen müssen“, sagt Oberbürgermeister Wolf.


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