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18.05.2011 - SWG erhält Innovationspreis

Suhl/Altenburg. Der Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw.), in dem auch die SWG vertreten ist, vergab am 18. Mai seinen mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis. Der Wettbewerb würdigte Projekte, die dem demografischen Wandel oder dem Klimaschutz Rechnung trugen. Ein wichtiger Schwerpunkt bei der Auswahl der Preisträger war auch die Verbindung von qualitativ hochwertigen Standards mit der Gewährleistung von bezahlbaren Mieten und tragbaren Kosten beim Bauen. Schirmherr des aller zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbes ist der Thüringer Ministers für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, der ebenfalls an der Preisverleihung in Suhl teilnahm.

 

  Innovationspreis Verleihung VTW groß   Innovationspreis 2011 Pokal   Innovationspreis 2011 Urkunde
Verleihung am 18. Mai 2011Innovationspreis 2011Die Urkunde zum Preis

 

In der Kategorie "Zukunftssicheres Wohnen" ging der Preis an die Städtische Wohnungsgesellschaft für ihr Projekt „Quartiersentwicklung am Standort Altenburg-Altstadt, Moritzstraße/Spiegelgasse“. Einen weiteren Preis erhielt die Wohnungsbaugesellschaft Arnstadt für ein Wohnprojekt für die Generation "Gemeinsam statt einsam". Die Sieger wurden von einer Jury unter 14 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ermittelt.

 

Die Bekanntgabe der ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge erfolgte im Rahmen der "Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft" am 18. und 19. Mai 2011 in Suhl. Im vtw. sind 199 Mitgliedsunternehmen organisiert, die einen Wohnungsbestand von rd. 280.000 Wohnungen bewirtschaften.

 

  Innovationspreis_Quartier XVI_Spiegelgasse

Im Rahmen eines Altstadtprojektes der SWG wurden zwischen 2007 und 2010 im Rahmen der Quartierssanierung in der Moritzstraße ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus detailgetreu saniert und ein Haus mit moderner Fassade neu errichtet. Es entstanden dabei 10 Wohnungen, eine davon mit behindertengerechter Ausstattung. Der Erdgeschossbereich der Moritzstraße 7 erhielt ein kleines Ladengeschäft. 

 

In der gegenüberliegenden Spiegelgasse wurden nach Abriss der verfallenen Bestände 4 Reihenhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit 3 Wohnungen erbaut. 

 

  Presse - Innovationspreis 2011 Quartier XVI

Bei beiden Sanierungs- und Bauvorhaben wurde Ansprüchen an modernes Wohnen ebenso Rechnung getragen, wie dem Erhalt eines homogenen, geschlossenen Altstadtquartiers. Die Häuser greifen in ihrer Architektur die umliegende typische Bebauung auf. 

 

Die Sanierung des Hofbereiches, welcher die Häuser der Moritzstraße und Spiegelgasse räumlich verbindet, war Bestandteil des Gesamtvorhabens. Kernstück des Projektes ist eine großzügige Grünflächenanlage mit 20 größtenteils überdachten Stellplätzen.

  

 

 

 


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