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Presseveröffentlichung der Osterländer Volkszeitung (OVZ) vom 26.10.2012

Schmuckstück mit Schönheitsfehler

Richtfest am Neubau Moritzstraße 14 / SWG investiert 2012 rund 6,8 Millionen Euro / Rechtsstreit um Bruchbuden

 

Altenburg. "Ich wollte unbedingt in die Innenstadt", freut sich Birgit Buschner schon auf ihre neue Wohnung. Die zentrale Lage, die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Kulturstätten und Behörden haben die derzeit noch in Nord lebende Frau letztlich in die Moritzstraße 14 geführt. Gerd und Sybille Pechstein wiederum suchten sehr gründlich etwas Passendes und sind nun ebenfalls von dem Neubau der Städtischen Wohnungsgesellschaft überzeugt.

 

Presse - Richtfest Moritz 14_2

 

Deren Geschäftsführer Michael Rüger hämmerte gestern zusammen mit OB Michael Wolf in der Wohnung der beiden die symbolischen letzten Nägel in die Dachstuhl-Balken. Und war zufrieden, auch ein Versprechen von der Grundsteinlegung eingelöst zu haben: dass nämlich beim Richtfest schon die ersten Mieter dabei sein werden.

 

Einzug soll im März gefeiert werden, das ist gut zwei Monate später als geplant. Der Bauverzug resultiert aus einer bei derartigen Sanierungsobjekten häufigen Überraschung: Die Wand zum Nachbarhaus hatte praktisch kein Fundament, aufwendige Stützarbeiten waren die Folge, wochenlang drehte sich auf der Baustelle kein Rad, "und ein bisschen teurer wurde es auch", wie Rüger berichtete.

 

Presse - Richtfest Moritz 14_1

 

In dem Neubau am Platz des Ex-Gasthofes "Zur Sonne" entstehen acht Wohnungen. Das Gebäude fügt sich in die historische Bebauung des Quartiers ein, das wiederum Bestandteil des Sanierungsgebiets Altstadt ist. Der SWG-Chef kündigte an, dass demnächst auch Nachbargebäude mit moderner Heizung und Balkonen ausgestattet werden, insgesamt 27 Wohnungen in dem Straßenzug sollen bis Ende nächsten Jahres aufgewertet werden. Sie profitieren zudem von der laufenden Innenraum-Neugestaltung mit 31 Parkplätzen und Grünflächen. Und mit Blick auf das weitgehend fertige Quartier auf der anderen Straßenseite meinte er: "So stelle ich mir moderne Stadtsanierung vor."

Eine Position, die auch Oberbürgermeister Michael Wolf freut. Dennoch verfinstern sich die Mienen der beiden beim eigentlich traumhaften Blick aus den neuen Wohnungen auf Schloss und Rote Spitzen. Denn genau gegenüber liegen die zur Hofseite in sich zusammenfallenden Bruchbuden Kesselgasse 5/6. Sie befinden sich in Privatbesitz.

 

Presse - Richtfest Moritz 14_3

 

"Es ist ein Skandal", gibt der SPD-Politiker unumwunden zu. "Aber wir können niemanden verpflichten, sein Eigentum endlich zu sanieren." Juristische Schritte blieben bislang erfolglos. "Wir können aber nicht jedes marode Haus in der Stadt kaufen. Andererseits wollen wir nicht mit der Sanierung attraktiver Innenstadt-Quartiere warten, bis auch der letzte mitmacht", schilderte Wolf das Dilemma. Vielmehr hoffe man, dass das gute Beispiel der Kommune private Investoren ansporne.

 

Rüger nutzte das Richtfest für eine knappe Jahresbilanz des kommunalen Unternehmens. 6,8 Millionen Euro seien investiert worden, so viel wie in fast keinem anderen Jahr. Das Geld steckt vor allem im Areal am Markt, aber auch in Vorhaben wie in der Moritzstraße 14, der Schmöllnschen Straße 26/27 oder der Brauhausstraße 30/31. Mit alles in allem 85 Wohnungen werden für 170 Leute individuelle Zuhause mitten in der Stadt geschaffen, rechnete der Geschäftsführer vor.

 

Parallel wurde das Abrissprogramm in Altenburg-Nord fortgesetzt. In der Ludwig-Hayne-Straße beispielsweise verschwinden so 80 Wohnungen. Sie waren nur noch zur Hälfte bewohnt, aber von den verbliebenen 40 Mietparteien konnten 90 Prozent in anderen SWG-Häusern untergebracht werden. Zudem wurden 13 der knapp hundert zum Verkauf stehenden Objekte in die Hände neuer Besitzer übergeben, was eine halbe Million Euro erbrachte. Auch die darin befindlichen 73 Wohnungen sollen saniert werden.

Günter Neumann

 

Quelle: Günter Neumann, Osterländer Volkszeitung (OVZ) vom 26.10.2012

Fotos: SWG


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