WOHNUNG DES MONATS

 

KÖRNERSTR. 13, 1. OG L

 

Körnerstr. 13_3.OGL_Haus

  • 3-Raum-Wohnung
  • beliebte Gegend
  • helle und gemütliche Wohnräume
  • Sonderpreis: 440,00 € KM
  • zzgl. NK und Kaution

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Mieterzeitung BLICKPUNKT

02/2017

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Fragen zur Wohnungssuche und Mietvertragsabschluss

Was muss ich tun, um bei der SWG eine Wohnung zu mieten?

  • Als größter Vermieter in Altenburg haben wir ständig Wohnungsangebote in allen Stadtteilen, Ausstattungsvarianten, Größen und Preisen. Um Ihre Wunschwohnung bei der SWG zu finden, haben Sie folgende Möglichkeiten:
  • 1. Sie können sich unter der Rubrik Wohnungssuche in einer Auswahl unserer derzeit zur Vermietung stehenden Wohnungen gezielt informieren. Neben einer ausführlichen Beschreibung der Wohnung finden Sie auch die Kontaktdaten unserer Vermietungsabteilung. Mit einer unserer Mitarbeiterinnen des Vermietungsteams können Sie dann alle Details klären.
  • 2. Schreiben Sie uns eine Mitteilung unter der Rubrik Kontakt. Dann suchen wir nach einer Wohnung, die Ihren Wünschen entspricht und informieren Sie, sobald wir das Passende für Sie gefunden haben.
  • 3. Am Besten Sie sprechen mit unserem Vermietungsteam. So können wir Ihnen ein individuell auf Ihre Wünsche zugeschnittenes Angebot erstellen. Unsere Vermietungsabteilung hat für Wohnungsinteressenten täglich geöffnet.  Dort finden Sie viele aktuelle Wohnungsangebote und können sich von unseren Mitarbeitern beraten lassen. Öffnungzeiten Wohn- und Gewerberaumvermietung:
      • Mo, Mi  7.30 Uhr - 16.00 Uhr
      • Di, Do 7.30 - 18.00 Uhr und
      • Fr 7.30 - 12.00 Uhr
      • sowie nach Vereinbarung.
  • Alle wichtigen Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik Mietwohnungen.

 

Welche Unterlagen sind vor dem Abschluss eines Mietvertrages vorzulegen?

  • Wir benötigen von Ihnen eine Selbstauskunft mit Ihren persönlichen Daten. Das Formular dazu erhalten Sie in unserer Vermietungsabteilung.
  • Es ist eine Schuldenfreiheitsbescheinigung des derzeitigen Vermieters vorzulegen.
  • Wir versichern Ihnen, dass diese Daten gemäß den datenschutzrechtlichen Bestimmungen behandelt werden.

 

Was ist bei einem Mietvertragsabschluss bei Eheleuten zu beachten?

  • Der Mietvertrag wird in der Regel mit beiden Ehepartnern abgeschlossen, somit gelten für beide gleiche Rechte und Pflichten.
  • Mieterhöhungen oder Kündigungen werden daher an beide Partner gerichtet
  • Bei Mietrückständen haften beide Vertragspartner gesamtschuldnerisch gegenüber dem Vermieter, ebenso im Scheidungsfall oder bei Auszug eines Partners.
  • Der Austritt eines Partners aus dem Mietvertrag bedarf der Zustimmung des Vermieters und des verbleibenden Partners (Vertragsänderung).
  • Unterschreibt nur ein Partner den Mietvertrag kommt auch nur er für alle Verpflichtungen auf.

Was ist bei Wohngemeinschaften zu beachten?

  • Die Wohngemeinschaft ist vor allem bei jungen Leuten, wie Auszubildenden oder Studenten eine gern praktizierte Wohnform, in der mehrere Personen eine Wohnung bewohnen.
  • Geregelt werden muss, wer den Mietvertrag unterschreibt. Unterschreiben alle, sind auch alle für die Mietzahlung verantwortlich. Ebenso muss die Kündigung von allen Mietpartnern unterzeichnet werden.
  • Der Wechsel von Mietern einer Wohngemeinschaft vom Vermieter genehmigt werden (es sei denn, nur ein Mietpartner hat den Mietvertrag unterzeichnet und haftet allein für Ansprüche aus dem Mietverhältnis).
  • Eine Einzelperson kann nur mit Genehmigung des Vermieters eine Wohngemeinschaft gründen (Untermietverhältnis).

 

Ich erhalte derzeit Arbeitslosengeld II. Welchen Wohnraum kann ich anmieten?

  • Die Unterkunftsrichtlinie des Altenburger Landes sieht vor, dass das Landratsamt Menschen mit Erwerbsminderung und Beziehern von Arbeitslosengeld II die anfallenden Kosten der Unterkunft (KdU), wie Mietzahlungen, Betriebskosten oder Umzugskosten bis zu einer gewissen Höhe übernimmt.
  • Einer der entscheidenden Punkte sind die Leistungen für Unterkunft und Heizung (§ 22 SGB II). Darin heißt es: „Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind.“ Die Höchstgrenzen der Angemessenheit für Grundmiete und Betriebs- und Heizkosten ergeben sich aus der Anzahl der Bewohner und der Wohnungsgröße.
  • Seit 30.04.11 liegt die überarbeitete Unterkunftsrichtlinie des Landkreises Altenburger Land vor.  Im Detail stellen sich die angemessenen Quadratmeterpreise für Unterkunftskosten für Mietwohnungen in Altenburg derzeit wie folgt dar:           
    Anzahl derGrundmieteNebenkostenHeizkostenBruttokaltmiete
    Bewohnerin €in €in €in €
    145184,9545,0043,65273,60
    260256,8052,8055,80365,40
    375316,5069,7564,50450,75
    490349,2085,5083,70518,40
    5105389,5598,70100,80589,05
    Mehrbedarf für
    jedes weitere1555,6514,1014,4084,15
    Familienmitglied

 

  • Jährlich wird eine Überprüfung der Unterkunftskosten durch das Landratsamt vorgenommen und die Richtlinie zum Beginn des Folgejahres angepasst.
  • Unter Berücksichtigung dieser Vorgabe des Kreistages ist das Landratsamt gefordert, die jeweils geltend gemachten Kosten des Antragstellers zu prüfen. Dabei sind Neuerungen des SGB II zu beachten.
  • Ein Problem ergibt sich aus einem Wohnungswechsel, der noch innerhalb der laufenden Kündigungsfrist für die alte Wohnung vorgenommen wird. Bei einer Überschneidung der jeweiligen Verträge, bedingt durch Auszug und Einzug, können schnell Forderungen von bis zu 3 Monatsmieten entstehen, weil das Landratsamt Mietzahlungen nur für die aktuelle Wohnung vornimmt.
  • Zur Vermeidung solcher Missverständnisse sollte jeder Mieter vor Kündigung oder Abschluss eines Mietvertrages das Gespräch mit Behörde und Vermieter suchen, denn ablehnende Bescheide ziehen langwierige Rechtsbehelfs- oder Klageverfahren nach sich. Sind Detailfragen zur Unterkunftsrichtlinie und zu übernehmenden Kosten zu klären, stehen Ihnen die Ansprechpartner des Landratsamtes zur Verfügung.
  • Bevor der Bezieher von ALG II den Mietvertrag unterzeichnet, sollte er sich durch den Leistungsträger schriftlich die Angemessenheit der Wohnung von der Behörde bestätigen lassen.

 

Wann und wo bekomme ich einen Wohnberechtigungsschein (WBS)?

  • Der WBS ist eine amtliche Bescheinigung, mit deren Hilfe ein Mieter nachweisen kann, dass er berechtigt ist, eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung zu beziehen. Die SWG hat zum Beispiel in der Leipziger Straße Sozialwohnungen in ihrem Bestand. Der WBS wird Personen oder Familien ausgestellt, die über ein geringes Einkommen verfügen. Sie können den WBS im Sozialamt Altenburg beantragen.

 

Wie alt muss man mindestens sein, um eine Wohnung mieten zu können?

  • Die Volljährigkeit ist Voraussetzung zum Abschluss eines Mietvertrages.
  • Ist ein Wohnungsinteressent jünger als 18 Jahre, benötigt er die schriftliche Zustimmung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.
  • Im Ausnahmefall kann mit Personen unter 18 Jahren ein Mietverhältnis abgeschlossen werden, wenn ein bestimmter Geldanspruch (z. B. Unterhaltszahlungen, BaföG o. Ä.) nachweislich vom gesetzlichen Vertreter zur freien Verfügung überlassen wird.

 

Welche Versicherungen sind im Rahmen eines Wohnungsmietverhältnisses besonders wichtig?

  • Nicht nur der eigene Hausrat ist im Falle eines Schadens gefährdet. Wird das Eigentum Dritter durch einen Schaden beschädigt, für den der Mieter verantwortlich ist, können erhebliche Schadenersatzforderungen auf Sie zukommen. Im Mietvertrag ist daher geregelt, dass der Mieter zur Vorsorge verpflichtet ist. Wir empfehlen deshalb den Abschluss einer kombinierten Hausrat- und Haftpflichtversicherung . Bei unserem Partner, dem TVD (Thüringer Versicherungsdienst der Wohnungswirtschaft). Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik Service/Versicherungsservice.

 

Welche Um- und Anmeldungen sind während eines Umzugs zu erledigen?

  • Noch während des Umzuges sollte man Um- und Anmeldungen vornehmen. Wichtig sind dabei vor allem:
    • Ummeldung des Personalausweises (Einwohnermeldeamt)
    • Anmeldung beim Stromversorger (versch. Anbieter, z.B. EWA)
    • Anmeldung beim Fernseh-Kabelbetreiber (Primacom)
    • Anmeldung des Telefonanschlusses (z.B. Telekom, o. a.)
  • Von Vorteil kann auch sein, bei der Post einen Nachsendeauftrag zu beantragen. Auf jeden Fall sollten die wichtigsten Kontakte, die Sie haben, so bald wie möglich über Ihre neue Adresse bescheid wissen. Dazu gehören z.B.:
    • Banken
    • Versicherungen
    • Kfz-Zulassungsbehörde
    • Arbeitgeber
    • Firmen
    • Lieferanten
    • und natürlich auch Verwandte und Bekannte!

Wie setzt sich meine Miete zusammen und wie erfolgt die Zahlung?

  • Miete = Nettomiete + Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung
  • Die Miete ist ein monatliches Entgelt für eine Wohnung, die im Voraus gezahlt werden muss. (Bringepflicht).
  • Die Miete ist bis zum 3. Werktag des laufenden Monats zu entrichten. Wir empfehlen die Erteilung einer Einzugsermächtigung. Per Lastschrift wird damit monatlich pünktlich die Miete von Ihrem Konto abgebucht.
  • Vordrucke zur Teilnahme am Lastschriftverfahren erhalten Sie während der Sprechzeiten bei Ihrem Wohnungswirt. Vordrucke können Sie jederzeit auch am Empfang unseres Servicecenters erhalten bzw. ausgefüllt abgeben.
  • Lastschriftverfahren: Die Erteilung eines Lastschriftmandats ist eine mieterfreundliche Zahlungsweise. Sie ersparen sich die Anpassung von bestehenden Daueraufträgen bei der Bank, die Kosten der Bank für Daueraufträge und evtl. Säumnisfolgen. Diese Zahlungsweise setzt allerdings voraus, dass das Konto regelmäßig gedeckt ist.
  • Daueraufträge: Beim Dauerauftrag werden nur  gleich bleibende Beträge zu bestimmten vorher fesgelegten Terminen gezahlt. Guthaben- bzw. Nachzahlungen oder Änderungen der Miete, wie z.B. bei den Vorauszahlungen werden nicht berücksichtigt. Wer per Dauerauftag zahlt, muss so z.B. diesen rechtzeitig vor Zahlung der nächsten Monatsmiete ändern, damit evtl. Guthaben aus der Betriebskostenabrechnung  verrechnet werden können.

 

Zu welchem Zweck dient die Mietsicherheit (Kaution) ?

  • Die Kaution ist ein vertraglich festgelegter Geldbetrag (max. 3 Nettomieten). Dieser dient als Sicherheitsleistung für den Vermieter, falls der Mieter seinen Verpflichtungen (Mietzahlung) aus dem Mietvertrag nicht nachkommt bzw. am Ende des Mietverhältnisses Schadenersatzforderungen bestehen (Schäden an der Mietsache).
  • Die Rückzahlung erfolgt erst nach Rückgabe der Wohnung, spätestens nach 6 Monaten.
  • Ansprüche des Vermieters (Schadenersatz; Mietrückstand) können von der Kaution abgezogen werden.
  • Die Kaution wird getrennt vom Vermögen des Vermieters verzinslich angelegt (Kautionskonto). Die Zinsen stehen dem Mieter zu.

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