WOHNUNG DES MONATS

 

WIELANDSTR. 24, DG L

 

Wielandstr. 24, Hausansicht

  • 2-Raum-Wohnung
  • beliebte Wohngegend
  • sehr gute Infrastruktur
  • Sonderpreis: 270,00 € KM
  • zzgl. NK und Kaution

mehr erfahren...

IMMOBILENKAUFMANN/-FRAU

Wir bilden aus! klein

mehr erfahren...

Mieterzeitung BLICKPUNKT

01/2018

swg_2018_05_24_Cover

 

.

Fragen zu Betriebs- und Heizkosten

Was gehört zu den Betriebskosten?

  • Betriebskosten sind Nebenkosten, die zusätzlich zur Nettomiete monatlich im Voraus gezahlt werden müssen, z.B. Heiz- und Warmwasserkosten, Be- und Entwässerung, Kosten für die Müllabfuhr, Sach- und Haftpflichtversicherungen, Kosten für die Straßenreinigung, Kosten für Schornsteinfeger usw.
  • Nähere Informationen, welche Kostenarten vom Vermieter abgerechnet werden dürfen, finden Sie im § 2 der Betriebskostenverordnung.
  • Die Höhe der Betriebskostenvorauszahlung wird im Mietvertrag vereinbart. Die Abrechnung der Betriebskosten erfolgt jährlich bis spätestens zum 31.12. des Folgejahres.
  • Bitte beachten: Für die Belieferung mit Strom oder Gas im Rahmen einer eigenständigen Gasversorgung muss der Mieter mit dem Energielieferanten einen separaten Liefervertrag abschließen. Diese Kosten werden von der SWG nicht als Betriebskosten abgerechnet.

 

Wie werden Heiz- und Warmwasserkosten aufgeteilt?

  • Entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverorndung (HeizKV) wird ein prozentualer Anteil der Kosten (zwischen 50 und 70%) nach dem erfassten Verbrauch, die übrigen Kosten nach der Wohnfläche verteilt.

 

Wann wird die Betriebskostenabrechnung erstellt?

  • Die Abrechnungsfrist beginnt mit dem Ende des Abrechnungszeitraumes und beträgt laut BGB § 556 (Abs. 3) 1 Jahr. Die Abrechnung für den Zeitraum Januar bis Dezember müssen wir somit bis spätestens 31.12. des Folgejahres zugestellt haben. Sollten Sie im Laufe des Jahres aus Ihrer Wohnung auszuziehen, so erhalten Sie im darauf folgenden Jahr noch eine Betriebs- und Heizkostenabrechnung bis zum Zeitpunkt Ihres Auszuges.
  • Die Abrechnung ist für den Mieter nachvollziehbar dargestellt. Er kann dazu, nach vorheriger Terminvereinbarung, Einsicht in die entsprechenden Unterlagen beim zuständigen Wohnungswirt nehmen.
  • Nach der jährlichen Abrechnung kann jede Vertragspartei eine Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen auf eine angemessene Höhe (§ 569 IV BGB) verlangen.

 

Warum sind meine Heizkosten so hoch, obwohl ich nur 3 Monate in der Wohnung gewohnt habe?

  • Der Abrechnungszeitraum für die Betriebskostenabrechnung ist immer das jeweilige Kalenderjahr. Wenn Sie in den Wintermonaten Oktober bis Dezember in Ihre Wohnung einziehen bzw. in den Monaten Januar bis März ausziehen, kann es in der Betriebskostenabrechnung zu vermeintlich hohen Nachzahlungen für die Wärmeversorgung kommen. Da Ihnen die Vorauszahlungen aus den Sommermonaten fehlen, in denen in der Regel nicht geheizt wird, Sie aber trotzdem die Vorauszahlung für die Heizung leisten, kann sich eine Nachforderung für die Heizkosten ergeben.

 

Warum wird die Müllgrundgebühr nach Wohnfläche und nicht nach Personen abgerechnet?

  • In den meisten unserer Mietverträge wurde die Umlage der Betriebskostenpositionen mit Ausnahme einzelner Kostenarten nach m² Wohnfläche vereinbart. Sollte bezüglich des Umlageschlüssels der einzelnen Betriebskostenpositionen keine Regelung im Mietvertrag getroffen sein, bildet das Bürgerliche Gesetzbuch § 556a (1) hierfür die gesetzliche Grundlage, worin steht: „Haben die Vertragspartner nichts anderes vereinbart, sind die Betriebskosten (...) nach dem Anteil der Wohnfläche umzulegen."
  • Auch wenn z.B. die Müllgrundgebühr von der Abfallwirtschaft der Stadt Altenburg nach der Personenanzahl je Haushalt erhoben wird, muss die SWG keine Umstellung des vereinbarten Umlagemaßstabes (m²-Wohnfläche) vornehmen. Des Weiteren wird die Grundgebühr für Müllbeseitigung nach der zu einem bestimmten Stichtag gemeldeten Personenanzahl eines Objektes von der Abfallwirtschaft in Rechnung gestellt.

.